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Weg der Verteidigungsbefestigungen und der Denkmale der Vergangenheit

der Weg führt vom Stadtzentrum nach umliegende Gifpel (Kamienna Laworta, Mały Król, Gromadzyń, Orlik) sowie entlang der Hauptstraße zum Friedhof am Jasień sowie nach Brzegi Dolne.

Weg der Verteidigungsbefestigungen und der Denkmale der Vergangenheit Weg der Verteidigungsbefestigungen und der Denkmale der Vergangenheit Weg der Verteidigungsbefestigungen und der Denkmale der Vergangenheit


Der Weg der Verteidigungsbefestigungen und der Denkmale der Vergangenheit ist die erste Etappe eines großen Projekts, das die Gemeinde Ustrzyki Dolne umfasst. Er besteht aus Schützengräben aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg auf vier Hügeln rund um Ustrzyki Dolne: Kamienna Laworta, Mały Król, Gromadzyń, Orlik. Bei gewählten Schützengräben wurden vier Informationstafeln befestigt in Natursteinen, um in die Waldnatur nicht einzugreifen. Auf den Tafeln befinden sich Informationen über die während des Ersten und des Zweiten Weltkrieges im Bieszczady-Gebirge geführten Kämpfen. Zu den Schützengräben und Informationstafeln führen die an Holzmasten angebrachten Wegweiser.

Der Weg beginnt auf dem Markt. Beim Hinuntergehen von Orlik (blauer Weg) werden wir sog. „Drachenzähne“ sehen – Stahlbeton-, Dreieckpanzersperren. Daneben wurde eine Informationstafel platziert. Die Maste mit den Wegweisern führen den Weg durch die Stadt. Er umfasst folgende Stellen: Denkmal zu Ehren der von den Nationalsozialisten ermordeten Menschen (Steinadler), Denkmal der Opfer der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) (gegenüber der Grundschule Nr. 1), Denkmal der nach Sibirien Deportierten (Stadtpark), Denkmal für die an den Fronten des Zweiten Weltkrieges gefallenen Soldaten (Stadptark) sowie Denkmale bei der Kirche in Jasień. Die Gesamtheit des Weges ist mit der Regionalkammer des Zentrums für Tourismus und Promotion vom Bieszczady-Gebirge in Ustrzyki Dolne verbunden.

Unsere Berge gehören nicht zum größten Teil der Karpaten, im Gegenteil, in den angrenzenden Niederen Beskiden erreicht der Hauptkamm der Karpaten seinen niedrigsten Punkt - 500 m über dem Meeresspiegel im Dukielska Pass. Von hier nach Osten und Westen „nehmen“ die Berge an Höhe zu, um ihre Kulmination im Westen im Tatra-Gebirge und im Osten in Tschornohora zu erreichen. Der Karpaten-Massiv führt auch in dieser Gegend am engsten, hierdurch ist der kürzeste Weg vom Norden in die weite, fruchtbare Pannonische Tiefebene. Es wundert daher nicht, dass über die Pässe des Bieszczady-Gebirges und der Beskiden seit Urzeiten Wege der Volkswanderungen, Handelswege, Durchmarschrouten der Armeen führen. Sie werden auch von Friedhöfen zahlreicher Schlachtfelder gekennzeichnet.

Nicht anders war es im 20. Jahrhundert, der Zeit der größten, blutigsten und grausamsten Kriege in der Geschichte der Menschheit. Während des sog. „Großen Krieges“ versuchte die Zaristische Armee viele Male, kritische Bergpässe zu erobern: Dukielska, Łupkowska, Użocka, Werecka, und mehrmals gelang es ihr. Sie wurden dann mit Mühe von österreichisch-ungarischen und deutschen Streitkräften zurückerobert. Der Winter 1914/1915 forderte in Karpaten tausende Menschenleben – Oper der Kämpfe, des Frosts und der Krankheiten.

Als der Erste Weltkrieg endete, brachen erbittere Kämpfe der Karpatennationen um Unabhängigkeit und die Gestalt der zukünftigen Grenzen aus. Auf unserem Gebiet kämpften um die gleichen Ziele Polen und Ukrainer. Einer der strategisch wichtigsten Punkte in der Region war die Stadt Ustrzyki Dolne. Beide Seiten versuchten die Stadt zu erobern. Es fanden hier spektakuläre Erfolge und schmerzliche Niederlagen statt. Seinen Dienst in sich wieder entwickelnden polnischen Streitkräften begann ein Mensch - Legende – Gen. Stanisław Maczek.

Der junge polnische Staat wurde bald von einem weiteren Krieg betroffen. Obwohl der erste als der schrecklichste Krieg betrachtet wurde, der zweite nahm ihm schnell die Siegespalme weg. September 1939, trotz der heldenhaften Verteidigung der polnischen Soldaten, stürzte das Bieszczady-Gebirge in die sowjetische und deutsche Okkupation.

1941, nachdem das nicht fertig gebaute sowjetische Verteidigungssystem sog. „Molotow-Linie“ durch Deutschen und Slowaken durchgebrochen worden sind, begann der größte Landkrieg in der Geschichte der Menschheit. In den Bergen und im Vorgebirge waren polnische, ukrainische und sowjetische Partisanen tätig, die oft gegen Deutsche und gegeneinander kämpften. Die polnisch-ukrainischen Beziehungen wurden radikal. Aus dem Bieszczady-Raum fangen an ganze Nationen zu verschwinden: Juden, Roma und letztendlich auch die ehemaligen deutschen Kolonisten.

Im Sommer und im Herbst 1944 ging die Front wieder durch Ustrzyki Dolne und die Region. Trotz der hartnäckigen Verteidigung durch Deutschen und Ungarn drängte die jeden Tag stärker werdende Rote Armee und insbesondere 1. Ukrainische Front den Feind hinter Karpaten weg und eroberten die ungarische Arpad-Linie und deutsche Bergbefestigungen.

Das Kriegsende fürs Europa brach kein Dramaende für die Bewohner dieser Berge. Der nationale und ideologische Konflikt brach mit großem Feuer aus und zerstörte jahrhundertelanges Kulturerbe und hinterließ Traumaklüfte zwischen Menschen und Nationen.

Nach diesen schrecklichen Alpträumen des 20. Jahrhunderts bleibt uns nichts anderes übrig als zu glauben, dass die Generationen dieses Jahrhunderts die Wiederholung der Geschichte auf dieser Erde nicht zulassen.

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